Teilzeitkonzept

 

1. Ziel des Teilzeitkonzeptes

Ziel unseres Teilzeitkonzeptes ist es, faire und verlässliche Arbeitszeitregelungen für Teilzeitbeschäftigte zu schaffen, um so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Im Rahmen von Teilzeitbeschäftigung wird durch eine reduzierte Pflichtstundenzahl nur die zu erteilende Unterrichtsverpflichtung herabgesetzt. Aus dem Schulgesetz (ADO, § 17), dem Landesgleichstellungsgesetz und dem Frauenförderplan ergibt sich jedoch die Verpflichtung, die Belange teilzeitbeschäftigter Kolleginnen und Kollegen in angemessener Form auch durch den Umfang der sonstigen Dienstverpflichtungen zu verringern.

 

2. Schulinterne Vereinbarungen zum Einsatz teilzeitbeschäftigter Lehrerinnen und Lehrer

In unserer Schule werden wir versuchen teilzeitbeschäftigte Lehrerinnen in folgenden Bereichen zu entlasten:

  • Wenn gewünscht und möglich, soll Teilzeitbeschäftigten möglichst ein unterrichtsfreier Tag gewährt werden. 
  • Deshalb erstellen wir zu Beginn des Schuljahres gemeinsam einen langfristigen verlässlichen Konferenzplan sowie einen Schuljahreskalender mit Elternsprechtagen, Festen und Feiern, Projekttagen etc.
  • Außerunterrichtliche Aufgaben werden Teilzeitkräften nach Möglichkeit anteilig übertragen.
  • Pausenaufsichten werden anteilig verteilt.
  • Ein außerplanmäßiger Unterrichtseinsatz z. B. im Rahmen von Vertretungsunterricht wird, wenn möglich, rechtzeitig angekündigt, damit Termine der Familienbetreuung ebenfalls rechtzeitig koordiniert werden können.
  • Bei der Teilnahme an Lehrerkonferenzen bilden Teilzeitbeschäftigte Tandems, die anteilig zu ihrer Stundenverpflichtung an den Konferenzen teilnehmen. Das Schreiben von Konferenzprotokollen wird für Teilzeitkräfte auf ein Protokoll im Schuljahr begrenzt.
  • Arbeitskonferenzen sind vom Tandemprinzip ausgenommen.
  • Die Teilnahme an Schulveranstaltungen ist Dienstgeschäft. Dazu gehören Schulfeste, Projektwochen, Bundesjugendspiele, Basteltage, Karneval, Schulwanderungen und Klassenfahrten etc. Eine Differenzierung erfolgt, wenn möglich, durch Aufteilung eines Projektes auf mehrere Teilzeitbeschäftigte oder durch reduzierte Teilnahme.
  • Kolleginnen und Kollegen mit Kindern bis zum Ende des Grundschulalters können in Ausnahmefällen von dem Nikolausumzug befreit werden.
  • Eine zeitliche Differenzierung bei der Durchführung von Elternsprechtagen und Klassenpflegschaftssitzungen ist unserer Meinung nach in der Grundschule nicht praktikabel.
  • Der jährlich im Rahmen der Schuleingangsdiagnostik durchgeführte Schulfähigkeitsparcours ist für alle Kolleginnen verpflichtend, da die Konzeption den Einsatz des gesamten Kollegiums vorsieht.