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1. Anmeldung im November

Schon vor dem eigentlichen Einschulungstag (2. Schultag) nehmen wir Kontakt zu den Kindern auf und versuchen ihnen die Angst vor dem Neuen zu nehmen. Zum Anmeldetag im November werden die Schulneulinge mit eingeladen. Unsere Schule macht dann einen „Tag der offenen Tür“.

Alle Klassenräume stehen offen, und Kinder und Eltern dürfen in die Klassen gehen, den Kindern beim Arbeiten zusehen, Bekannte und Verwandte begrüßen, Lehrerinnen und Lehrer kennen lernen oder einfach mal gucken, wie schön und kindgerecht die Klassenräume unserer Schule aussehen.

Während der Wartezeiten bei der Anmeldung können sich die Kinder an Mal- und Spieltischen beschäftigen, sich eine Ausstellung von Schülerarbeiten ansehen oder auf den schönen Spielgeräten auf unserem Schulhof spielen.

Jedes Kind, das bei der Anmeldung dabei war, bekommt eine schriftliche Bestätigung „Hurra, ich bin angemeldet“.

2. Schulfähigkeitsparcours im November

Die Kinder werden zu einem Termin am Nachmittag in die Schule eingeladen. An Stationen zeigen die Kinder, welche Fähigkeiten sie in folgenden Bereichen haben: Motorik, Wahrnehmung, Sprachentwicklung, Lautbildung, Erkennen von Lauten, Mengenverständnis, kognitive Fähigkeiten.

Während die Kinder mit einer Lehrperson den Parcours durchlaufen, der ungefähr 45 Minuten dauert, überbrücken die Eltern die Wartezeit mit einem Plausch bei einer Tasse Kaffee.

3. Theateraufführung nach Karneval

Am Fastnachtsdienstag wird für die Kinder, die bei uns angemeldet worden sind, in der Aula ein Theaterstück, das von den 3. Jahrgängen eingeübt worden ist, aufgeführt.

4. Elternabend

Im Juni findet eine Elternversammlung statt, auf der die Klasseneinteilung bekannt gegeben wird und auf der die Eltern von den Klassenlehrern über Anschaffungen, Termine u.ä. informiert werden.

 

5. Kontakttag

Nach dem Elternabend kommen unsere Schulneulinge wieder zur Schule und lernen die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer und die zukünftigen Klassenkameraden kennen. Sie erleben als Klasse zwei Stunden Unterricht mit der zukünftigen Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer - Schultornister dürfen mitgebracht werden - sie malen, basteln, singen, hören eine Geschichte und dürfen mit den „richtigen“ Schulkindern die große Pause erleben.

Wenn sie nach Hause gehen, nehmen sie ein Geschenk mit, das die Kinder des 4. Schuljahres für sie gebastelt haben. Traditionsgemäß ist dies eine Art Kalender, der den Kindern die Zeit bis zum 1. Schultag überschaubar machen soll, z.B. ein Bär mit einer Schultüte im Arm und einer Kalenderuhr, die dem Kind sagt, wie oft es noch schlafen muss, bis es endlich zur Schule gehen darf.

 

Erster Schultag

Die ganze Schule richtet sich auf diesen wichtigen Tag ein.

Weil das 3. Schuljahr oder eine Arbeitsgemeinschaft eine Feier vorbereiten, werden die Schulanfänger erst am 2. Tag im neuen Schuljahr eingeschult.

Die Feier beginnt um 9 Uhr mit einem Gottesdienst, an den sich die Aufführung eines Theaterstückes anschließt.

Nach der Feier werden die Schulneulinge und ihre Eltern durch ein Spalier von Schulkindern, die sich ihre neuen Mitschüler ansehen möchten und ihnen zuwinken, in die Klassen geleitet.

Während die Schulneulinge mit ihrer Lehrerin oder ihrem Lehrer eine Stunde in der Klasse bleiben, lernen sich die Eltern auf dem Schulhof bei einer Tasse Kaffee oder einer Erfrischung kennen. Die Versorgung mit Getränken geschieht durch den Förderverein der Fliednerschule, der Ihnen bei dieser Gelegenheit schon die Möglichkeit gibt, sich als Mitglied anzumelden.
Der 1. Schultag endet mit einem Fototermin auf dem Schulgelände, bei dem die Eltern ihre Kinder mit den Schultüten fotografieren können.

 

Sprachstandsfeststellung

Zwei Jahre vor der Einschulung wird bei allen Kindern eine Sprachstandsfeststellung durchgeführt, um Kinder, die noch nicht über eine altersgemäße Sprachentwicklung verfügen, rechtzeitig vor der Einschulung gezielt sprachlich fördern zu können.

Diese Sprachstandsfeststellung wird von Grundschullehrern zusammen mit Erzieherinnen im Kindergarten als Gruppentest durchgeführt. Falls sprachliche Probleme festgestellt werden, wird in einer Einzeluntersuchung festgestellt, ob das Kind an einem Sprachkurs teilnehmen muss.